Rote Linsensuppe mit Minze

Ich liebe Suppen. Dies ist ein leicht abgewandeltes Rezept aus dem Kochbuch von Esselstyn und eine meiner Lieblingssuppen.

Zutaten:

  • 2 Liter Gemüsebrühe
  • 500 g Tomaten
  • 400 g rote Linsen
  • 350 g ungek. Grünkohl
  • 250 ml Orangensaft
  • 12 Knoblauchzehen
  • 8 Frühlingszwiebeln
  • 1 Bund Minze
  • 1 TL Oregano
  • 1 große Süßkartoffel
  • 3 EL Zitronensaft
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 2 EL Balsamico

Zubereitung:

  1. Zwei Liter Gemüsebrühe vorbereiten.
  2. Knoblauch und Frühlingszwiebeln zerkleinern und in einem Suppentopft mit etwas Gemüsebrühe andünsten.
  3. Tomaten in Stücke schneiden und zugeben.
  4. Minzblätter und Oregano zugeben.
  5. Süßkartoffel schälen und in Würfel schneiden. Den Grünkohl waschen und zerkleinern.
  6. Süßkartoffel, Grünkohl, Gemüsebrühe, Linsen und Orangensaft einrühren und zum Kochen bringen. Etwa 15 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen und die Süßkartoffel weich sind.
  7. Anschließend alles mit einem Pürierstab grob pürieren.
  8. Zitronensaft, Pfeffer und Balsamico einrühren, abschmecken und servieren.

Ungesunde Angewohnheiten

Es ist kurz vor Weihnachten. Wir machen gerade einen Bummel durch die weihnachtlich geschmückte Innenstadt. Es wird langsam dunkel und die Stadt erstrahlt im Weihnachtsglanz. Die Menschen rennen von einem Geschäft in das Nächste. Unsere Füße werden langsam müde und mir ist nach einer kleinen Pause beim Bäcker. Früher habe ich hier immer gerne bei den Leckereien zugegriffen. Wir stehen vor der Theke. Die Auswahl ist groß. Die Verkäuferin fragt: „Was darf es denn sein?“ Ich finde in der Theke nicht ein einziges Stück Kuchen, was meiner neuen Ernährung entgegen kommen würde. Und dann ist da wieder dieser Gedanke: „Soll ich eine Ausnahme machen?“ Ich kann nicht widerstehen und suche mir ein Stück aus, wovon ich denke, dass es mir am wenigsten schadet. Es schmeckt mir sehr gut, aber ich kann das Stück nicht genießen. Weiterlesen

Ein Jahr Ernährung nach Dr. Esselstyn und Dr. Greger

Es regnet seit Tagen. Der Himmel ist grau, die Temperaturen wenig über den Gefrierpunkt. Es ist Mittagspause. Ich laufe die Straße entlang. Unterwegs komme ich an einer Kantine vorbei. Der angenehme Geruch von Essen strömt mir in die Nase. Erinnerungen werden wach. Ja, früher hat mir so etwas auch geschmeckt, aber mein heutiges Essen steht dem in nichts nach. Nach Dr. Esselstyn kochen bedeutet Kochen ohne zugesetzte Fette und Öle. Das ist einfacher als man denkt. Statt Öl in der Pfanne Weiterlesen

Gegendarstellung zur Sendung „Planet Wissen – Voll Fett …“

Am 20.11.2017 strahlte die ARD die Sendung „Planet Wissen: Voll Fett – Zur Ehrenrettung eines wichtigen Nährstoffs“ aus.

In dieser Sendung wird behauptet, dass in den Industriestaaten immer weniger Fett gegessen wird und trotzdem die Zahl der Fettleibigen und Herzkranken weltweit seit den 1950er-Jahren steigt. Fettleibigkeit und Herzerkrankungen steigen, soweit ist das richtig. Aber es stimmt leider nicht, dass weniger Fett gegessen wird. Wie in dem Link der Weltgesundheitsorganisation WHO nachzulesen, ist es nachweislich mehr geworden! Weiterlesen

Zur Winterzeit: Fettarmer Sonntags-Walnuss-Kuchen

Winterzeit ist Walnuss-Zeit. Walnüsse haben viel Fett, das stimmt, etwa 41 % mehrfach ungesättigte Fettsäuren und etwa 10 % einfach ungesättigte Fettsäuren. Da könnte man denken, es passt nicht zu einer herzgesunden, fettarmen Ernährung. Dem ist aber nicht so, denn Walnüsse enthalten viele Omega-3-Fettsäuren und ein günstiges Omega-3-Omega-6-Verhältnis. Es gibt Studien, die den Walnüssen eine positive Wirkung auf Herz und Kreislauf nachsagen. Selbst Dr. Esselstyn, der grundsätzlich gegen den Verzehr von Nüssen ist, schreibt in seinem Buch, dass eine Handvoll Walnüsse bei seiner Ernährungsempfehlung erlaubt ist. Also gönnen wir uns doch gleich einmal eine Handvoll davon. Weiterlesen

Reformationstag: Meine Vorfahren zur Zeit Martin Luthers

Heute ist Reformationstag: Vor 500 Jahren schlug Martin Luther (1483 bis 1546) seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Die Linie der Vorfahren von Maria Froberg (1673-1737), Ehefrau von Martin Bemme (etwa 1677-1740), in einigen Dokumenten auch Bemmann genannt, lässt sich bis in das Jahr 1511 zurückverfolgen. Joachim Froberg lebte von 1530 bis 1572, Merten Barth wurde 1511 geboren. Somit reicht meine Ahnenforschung bis in die Zeit von Martin Luther zurück. Übrigens: Die Schreibweise ohne Akzent ist hier richtig. Erst mein Ururgroßvater setzte den Akzent und aus Bemme wurde Bemmé. 🙂

Sind Speiseöle gesund oder ungesund?

Vor kurzem waren wir im Urlaub. Wir mieteten uns eine Ferienwohnung und kochten meistens selbst. Das war auch gut so, denn bei den Ausflügen ließ sich kaum ein Restaurant oder Café finden, in dem ich für meine Ernährung etwas finden konnte. Vegetarisch ja, vegan selten, aber vegan mit reduziertem Fettanteil Fehlanzeige. Umso erfreulicher, dass ein italienisches Restaurant mir auf meinen Wunsch hin etwas außerhalb der Speisekarte zubereitete. Dabei fragte ich mich: „Muss ich meine Ernährung, bezogen auf den Fettanteil, wirklich so streng nehmen?“ Ich nahm mir vor, mich noch einmal etwas genauer über Öle und Fette zu informieren. Weiterlesen