Ein letzter Beitrag zum Thema Herz-Gesund leben

Dies ist der letzte Beitrag zum Thema „Herz-Gesund leben“. Ich denke, alles Wesentliche wurde bereits angesprochen. Eines möchte ich jedoch noch einmal los werden, etwas, was mich in der letzten Zeit viel beschäftigt hat.

Heute wäre mein Vater vierundachtzig geworden. Im März diesen Jahres verstarb er. Das Herz wurde durch eine Lungenentzündung zu schwach, um den Körper noch ausreichend zu versorgen. So verstarb er nach zweieinhalb Wochen im Krankenhaus.

Für meine Mutter übernahm ich jetzt einige Dinge, die früher mein Vater verrichtete, unter anderem die Verwaltung der Papiere. Dabei fiel mir eine Blutuntersuchung, die kurz vor seinem Tod gemacht wurde, in die Hände. In dieser Blutuntersuchung waren die
Cholesterinwerte vom Arzt rot markiert worden. Mein Vater hatte einen LDL von 171 mg/dl, der Gesamtcholesterin lag weit über 200 mg/dl, HDL irgendwo bei 45 mg/dl, Triglyceride auch weit über normal und das trotz der Statine, die mein Vater bekam. Ich bin mir sicher, dass die Ärzte ihn darauf angesprochen haben und sicher auch Empfehlungen bezüglich Ernährung und Lebensweise gemacht haben werden.

Mein Vater hatte einen Herzinfarkt und mehrere Schlaganfälle. Mein Vater war immer ein sehr aktiver Mensch. Still auf dem Sofa zu sitzen, gefiel ihm überhaupt nicht. Nach den Mahlzeiten war er immer schnell wieder verschwunden. Wenn wir ihn suchten, war er
in der Werkstatt, im Schuppen oder im Garten am Arbeiten. Die letzten Schlaganfälle führten zu starken Bewegungseinschränkungen, so dass er diesen Tätigkeiten nicht mehr nachgehen konnte. Das hat ihn sehr belastet.

Mein Vater hat seine Ernährung bis zu seinem Tod beibehalten, die Ernährung, die er während und nach dem zweiten Weltkrieg kennen gelernt hatte.

Warum er die Empfehlungen der Ärzte ignorierte? Ich weiß es nicht.
Aber mit einer anderen Ernährung würde er vielleicht heute noch leben.

Reformationstag: Meine Vorfahren zur Zeit Martin Luthers

Heute ist Reformationstag: Vor 500 Jahren schlug Martin Luther (1483 bis 1546) seine 95 Thesen an die Tür der Schlosskirche in Wittenberg. Die Linie der Vorfahren von Maria Froberg (1673-1737), Ehefrau von Martin Bemme (etwa 1677-1740), in einigen Dokumenten auch Bemmann genannt, lässt sich bis in das Jahr 1511 zurückverfolgen. Joachim Froberg lebte von 1530 bis 1572, Merten Barth wurde 1511 geboren. Somit reicht meine Ahnenforschung bis in die Zeit von Martin Luther zurück. Übrigens: Die Schreibweise ohne Akzent ist hier richtig. Erst mein Ururgroßvater setzte den Akzent und aus Bemme wurde Bemmé. 🙂